Benjamin & Whitney

About us/Über uns

Whitney
I was born in 1988 in Des Moines, Iowa. I grew up in a small town about 30 minutes outside of Des Moines, where I went to a small school where K-12th grade were all together under one building. Sports was a big part of my life since I was 5, all the way up until high school. Among others I played soccer, volleyball, basketball, track and softball. I was also involved in the school band and choir throughout middle school.
When I was 15 we moved down to Naples, Florida. It was a huge culture shock for me. There were more people attending my high school than there were people in my town in Iowa! After moving I stopped all sports. (My mom likes to say "I traded in my sneakers for my high heels." :-) ). I started to get involved in my youth group and met a lot of great people who have influenced my life very much.
After I had graduated high school during the Fall semester of 2006 I began to look at different Universities where I could study. One of my mom's friends talked to me about the Bible Institute at Word of Life Hungary. It seemed like a dream come true! I had always wanted to study abroad. (This was definitely an answered prayer!) That night I applied and a few months later I was accepted to study at the Bible Institute at Word of Life Hungary. This is where I met Ben. After one year of Bible School, we moved back to Germany, where he is from.
Now I am living in Germany, learning the language and way of life here, and plan on living here for the rest of my life - unless of course God has other plans for us! :-)

Ich wurde 1988 in Des Moines im Bundesstaat Iowa geboren. Dort wuchs ich in einem Dorf ungefähr 30 min von Des Moines entfernt auf, wo ich eine kleine Gesamtschule besuchte, die die Klassen 1 bis 12 unter einem Dach vereinte. Seit ich fünf war, war Sport ein wichtiger Teil meines Lebens und blieb es bis zur High School. Unter anderem spielte ich Fußball, Volleyball, Basketball, Softball und machte Leichtathletik. Während meiner Middle-School-Zeit war ich auch in der Schulband und im Chor aktiv.
Als ich 15 war, zogen wir nach Naples in Florida. Es war ein großer Schock für mich, dass dort mehr Leute auf meine High School gingen, als vorher in unserem Dörfchen in Iowa gelebt hatten! Nach dem Umzug hörte ich mit allem Sport auf. (Meine Mutter sagt gerne, dass ich "meine Turnschuhe gegen High Heels eintauschte" :-) ) Von da an engagierte ich mich in meiner Jugendgruppe und traf viele großartige Menschen, die großen Einfluss auf mein Leben hatten.
Nachdem ich im Herbstsemester 2006 die High School abgeschlossen hatte, begann ich mich nach einer guten Universität umzusehen. Eine Freundin meiner Mutter erzählte mir von der Bibelschule von Wort des Lebens Ungarn. Es klang wie ein wahr gewordener Traum! Es war schon immer mein Wunsch gewesen, im Ausland zu studieren. (Das war definitiv eine Gebetserhörung!) Ich bewarb mich noch am selben Tag, und ein paar Monate später akzeptierte mich an der Bibelschule in Ungarn als Studentin. Dort traf ich schließlich Ben. Nach einem Jahr auf der Bibelschule zogen wir zurück nach Deutschland.
Jetzt wohne ich in Deutschland, lerne die Sprache und Lebensart hier und möchte gern den Rest meines Lebens hier verbringen - außer natürlich, Gott hat andere Pläne mit uns! :-)

Benjamin
I grew up in a village in the country. When I was 5, my parents bought some real estate and started building a house in Hagenbüchach, a village in the same area, where we live to this day. Not a lot to say about my youth. For fifth grade, I was put into the Gymnasium, the most academic of three high school options you can chose from in Germany. I didn't have a lot of friends because I was not too gifted socially and many of the other kids thought I was a weirdo. In response to some vain attempts to assimilate to the cool kids, I started an alternative phase kind of thing when I was about 16, grew my hair and started wearing funny clothes, playing the guitar and listening to Heavy Metal. (I still do all of these, with the exception of the funny clothes, that I wear only sometimes, and the hair, that had to go when I came to Hungary.)
When I was 17, my younger brother (close to 15 years of age at that time) died in a car accident. The car he had been sitting in the back of, driven by a 15-year-old without a licence (which you could acquire once 18 in Germany at that time), ran into a tree. All the four kids on the back seat died from the impact, the driver and another kid survived. My brother's death tore a deep hole in my life, but the Lord carried me through safely. Only hours after I had heard about it, I was able to smile because I had given all my grief to the Lord. I had recovered soon and moved on.
After graduation (at the Gymnasium after 13th grade), I had to do a civilian service if I didn't want to go to the army for compulsory military service. This meant I had to find a social facility where I could work for the welfare of the society, and one that was Christian, because I wanted to serve God with everything I do. I ended up at Word of Life Hungary, driving and working in the German Ministry. When the year (and my service) was over, I decided to come back for a year of Bible School. Met Whitney, liked her, talked to her. Proposed after our return to Germany. Here we go!

Meine ersten Lebensjahre verbrachte ich in einem Dorf auf dem Lande. Als ich fünf war, kauften meine Eltern ein Grundstück in Hagenbüchach, einem Dorf in der gleichen Gegend, und begannen mit dem Bau des Hauses, in dem wir heute noch wohnen. Es gibt nicht wirklich viel über meine Kindheit zu sagen. Ab der 5. Klasse ging ich aufs Gymnasium. Ich hatte nicht besonders viele Freunde, weil ich sozial ungeschickt war und viele der anderen Kinder mich für einen Streber hielten. Nach vergeblichen Versuchen, mich an die Coolen anzupassen, kam ich schließlich mit 16 in eine Art "alternative Phase", ließ meine Haare wachsen, trug ein paar unübliche Kleidungsstücke und fing an, Gitarre zu spielen und Heavy Metal zu hören. (Eigentlich mache ich das alles immer noch, wenn man von den Klamotten absieht, die ich nur noch gelegentlich trage, und den langen Haaren, die weichen mussten, als ich nach Ungarn kam.)
Als ich 17 war, starb mein kleiner Bruder (beinahe 15 Jahre alt war er damals) bei einem Autounfall. Ein fünfzehnjähriger Fahrer ohne Führerschein rannte das Auto, in dem er und seine Freunde mitfuhren, in einen Baum. Die vier Jungs auf dem Rücksitz wurden durch den Aufprall getötet, der Fahrer und Beifahrer überlebten. Der Tod meines Bruders riss ein tiefes Loch in mein Leben, aber der Herr trug mich sicher hindurch. Nur Stunden nachdem ich die schreckliche Nachricht gehört hatte, konnte ich schon wieder lächeln, weil ich meinen ganzen Kummer Gott gegeben hatte. I hatte mich bald erholt und konnte weitermachen.
Nach dem Abitur kam der Zivildienst und ich stand vor der Aufgabe, eine soziale Einrichtung zu finden, die auch noch christlich war. Es war mir nämlich wichtig, Gott mit allem, was ich tue, zu dienen. Am Ende landete ich bei Wort des Lebens Ungarn, als Fahrer und Deutschlehrer. Nach Ende des Zivildienstes entschloss ich mich, für ein Bibelschuljahr zurückzukommen. Dort traf ich Whitney, mochte sie, sprach sie an... - und hielt nach unserer Rückkehr nach Deutschland schließlich um ihre Hand an. Und da wärn wir!